23. Mai 2018
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Little India – Urban Indian Food

Branding, Print

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Johan Wien

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Elektro Föchterle

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Kohlmaier Wien

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Alice Katter Identity

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Ernst M.

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Weingut Primus

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GG-Ingenieure

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Jedes Unternehmen hat sein eigenes Gesicht. Diesem Gesicht eine charismatische, unverwechselbare Ausstrahlung zu geben, sehen wir als unsere Aufgabe. Durch hochwertiges Design unterstützen wir unsere Kunden dabei, sich klar zu positionieren und das Schönste aus sich herauszuholen.

Studio März, Georg Liebergesell, Gabriel Hadler, Portrait Foto

Gabriel Hadler – Art Director

Ein sanftes Gemüt und mit stillem, jedoch ausgeprägtem Witz ausgestattet, so kennen wir Gabriel. Zuhören und sich einlassen können auf das Gegenüber, das sind Qualitäten, die man als Freund und Geschäftspartner gleichermaßen schätzt an ihm! Wohnt mit seiner kleinen Familie am Stadt- und Waldrand, vereint das Beste aus diesen beiden Welten in sich und hat im Garten eine von der Natur überwucherte Naturkegelbahn aus vergangenen Zeiten.

Georg Liebergesell – Art Director

Glaubt, die Welt mithilfe von gut gestalteter Information verbessern zu können. Georg liebt es, Inhalten eine aussagekräftige Form zu geben und maßgeschneiderte Erfahrungen für den Betrachter zu schaffen. Neben der Arbeit versucht er, so viel wie möglich zu reisen und zu fotografieren.

Netzwerk

Hinter Studio März steht ein multidisziplinäres Netzwerk aus den Bereichen Fotografie, Online Marketing, Social Media Strategy, Web-Development und Texterstellung – je nach Anforderung bringen wir die passenden Köpfe zusammen und können so auf die verschiedenen Größenordnungen unserer Projekte reagieren.

Kunden

Biskitty
Elektro Föchterle
Johan Natur Design Wohnen
Kohlmaier Wien
Little India
TAO - Theater am Ortweinplatz

 

Kunden, für die wir gearbeitet haben:
A1, Almdudler, Bipa, Billa, Deutsche Telekom, Fiat, ING-DiBa, Kapsch, Neuroth, ORF, Raiffeisenbank, Red Bull, Samsung, Schauspielhaus Graz, Stadt Graz, Stadt Wien, Steirischer Herbst

 

Dort wo Menschen und Marken aufeinander treffen entsteht ein Raum für Interaktion. Erinnerungen werden geschaffen. Traditionelle Drucktechniken und moderne Veredelungsverfahren ermöglichen heutzutage eine grenzenlose Vielfalt in der Gestaltung von Printmedien. Responsive Websites und digitale Inhalte helfen dabei gefunden zu werden und seine Zielgruppe zu erreichen.

Branding: Logo Design, Corporate Design, Brand Books, Naming, Event Branding

Design: Packaging, Shop- & Environmental Design, Editorial Design, Magazine, Visitenkarten, Plakate, Folder

Digital: Website Design, App Development, Social Media, Online Marketing, Content Strategy, VR-Content, Motion Design

Studio März – Branding, Design & Digital

Märzstrasse 7, 1150 Wien

hallo [at] studiomaerz.at

Gabriel +43 664 154 1146

Georg +43 699 17 000 815

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Impressum

Studio März

Märzstrasse 7, A-1150 Wien

hallo@studiomaerz.at

www.studiomaerz.at

 

Monats- & Einleitungstexte: Michael Wittmann
Programmierung: Codebitch

 

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<Jänner>

Es ist Jänner im Studio März. Ein neuer Monat. Ein neues Jahr. Ein neuer Anfang. Und wie alles Neue in unserem Job, beginnt auch 2018 mit viel Weiß und Raum.

Es ist Jänner im Studio März. Ein neuer Monat. Ein neues Jahr. Ein neuer Anfang. Und wie alles Neue in unserem Job, beginnt auch 2018 mit viel Weiß und Raum.

<Februar>

Es ist Februar im Studio März. Eingehüllt in unsagbar hässliche Schutzumhänge schlottern die kleinen Körper der Chihuahuas durch die tiefgekühlte Stadt. Die optische Extravaganz der Vierbeiner wird kontrastiert von einer der Wetterlage [...]

geschuldeten Temperamentsmilde. So scheinen sie viel zu erfroren, um aufmüpfig zu bellen. Selbst der Duft ihrer Häufchen bahnt sich in diesen Tagen nur selten den Weg nach oben in unsere Geruchsbahnen. Fernab der urbanen Hundezonen wirft der [...]

kälteerprobte Rothirsch sein Geweih ab, damit im Frühjahr wieder ein neues, majestätisches Design auf seinem Haupt heranwachsen kann. Was also Gestaltungsfragen angeht, finden wir unsere Vorbilder weniger in der [...]

Chihuahua-Bekleidungsindustrie, als in der rohen, nackten Natur.

Es ist Februar im Studio März. Eingehüllt in unsagbar hässliche Schutzumhänge schlottern die kleinen Körper der Chihuahuas durch die tiefgekühlte Stadt. Die optische Extravaganz der Vierbeiner wird kontrastiert von einer der Wetterlage geschuldeten Temperamentsmilde. So scheinen sie viel zu erfroren, um aufmüpfig zu bellen. Selbst der Duft ihrer Häufchen bahnt sich in diesen Tagen nur selten den Weg nach oben in unsere Geruchsbahnen. Fernab der urbanen Hundezonen wirft der kälteerprobte Rothirsch sein Geweih ab, damit im Frühjahr wieder ein neues, majestätisches Design auf seinem Haupt heranwachsen kann. Was also Gestaltungsfragen angeht, finden wir unsere Vorbilder weniger in der Chihuahua-Bekleidungsindustrie, als in der rohen, nackten Natur.

<März>

Es ist März im Studio März. Cave Idus Martias! Zu deutsch: „Hüte Dich vor den Iden des März!“ Diese Metapher bezieht sich auf die Ermordung Caesars am 15. März des Jahres 44 vor Christus und kündigt ein bevorstehendes Unglück an. [...]

Wie findest den Einstieg?

Unglücklich.

Wieso?

(ungläubiger Blick)

[...]

Weißt, was wir schreiben könnten? In unserem Kalender stehen keine Iden, sondern Ideen!

Was soll das überhaupt heißen, Iden?

[...]

Was weiß ich.

Warum schreibst des dann?

[...]

Bin ja noch nicht fertig. Wart, ich googles schnell. Also… „Iden (auch Eidus, Eidūs, Idus)  waren Festtage, die im römischen Kalender in der Monatsmitte liegen…“

[...]

Das versteht kein Mensch. Aber schreib, was du glaubst. Schreib von mir aus, dass wir deshalb Studio März heißen, weil unser Studio in der Märzstraße liegt. Und dann noch irgendwas übers Wetter, vl das: Eine milde Sonne lugt hinter der Wolkendecke [...]

hervor, und legt sich behutsam auf unsere Wangen.

Das schreib ich sicher nicht.

Es ist März im Studio März. Cave Idus Martias! Zu deutsch: „Hüte Dich vor den Iden des März!“ Diese Metapher bezieht sich auf die Ermordung Caesars am 15. März des Jahres 44 vor Christus und kündigt ein bevorstehendes Unglück an.

Wie findest den Einstieg?

Unglücklich.

Wieso?

(ungläubiger Blick)

Weißt, was wir schreiben könnten?
In unserem Kalender
stehen keine Iden,
sondern Ideen!

Was soll das überhaupt
heißen, Iden?

Was weiß ich.

Warum schreibst des dann?

Bin ja noch nicht fertig.
Wart, ich googles schnell.
Also… „Iden (auch Eidus,
Eidūs, Idus)  waren Festtage,
die im römischen Kalender in
der Monatsmitte liegen…“

Das versteht kein Mensch.
Aber schreib, was du glaubst.
Schreib von mir aus, dass
wir deshalb Studio März heißen,
weil unser Studio in der Märzstraße liegt.
Und dann noch irgendwas übers Wetter, vl das:
Eine milde Sonne lugt hinter der Wolkendeckehervor,
und legt sich behutsam auf unsere Wangen.

Das schreib ich sicher nicht.

<April>

Es ist April im Studio März. Genauer gesagt sitzt sie da. Zumindest theoretisch. Wenn einer von uns ein Mädchen geworden wäre, dann vielleicht. Wohlgemerkt: April, die Frau (Äjpril ausgesprochen), nicht der Monat. Doch womöglich [...]

würde der eine von uns, wenn er denn eine sie geworden wäre, gar nicht April, sondern Amaelle heißen. Oder Penelope. Gloria wäre auch möglich. Oder Cosima, Valyna oder Paloma? Paloma wär doch süß! Sylvette aber auch. Und Mavie erst! Elora? Namen [...]

ohne harte Buchstaben haben sowas elegantes. Anouk hat aber auch was. Wahrscheinlich hätten sich unsere Eltern am Ende ja doch für etwas gewöhnlicheres entschieden, sonst würden wir nicht Georg und Gabriel heißen. Namen  [...]

kann man sich nicht aussuchen, die Art wie man gestaltet schon. Und da sind wir gern unkonventionell – wie April.

Es ist April im Studio März. Genauer gesagt sitzt sie da. Zumindest theoretisch. Wenn einer von uns ein Mädchen geworden wäre, dann vielleicht. Wohlgemerkt: April, die Frau (Äjpril ausgesprochen), nicht der Monat. Doch womöglich würde der eine von uns, wenn er denn eine sie geworden wäre, gar nicht April, sondern Amaelle heißen. Oder Penelope. Gloria wäre auch möglich. Oder Cosima, Valyna oder Paloma? Paloma wär doch süß! Sylvette aber auch. Und Mavie erst! Elora? Namen ohne harte Buchstaben haben sowas elegantes. Anouk hat aber auch was.

Wahrscheinlich hätten sich unsere Eltern am Ende ja doch für etwas gewöhnlicheres entschieden, sonst würden wir nicht Georg und Gabriel heißen. Namen  kann man sich nicht aussuchen, die Art wie man gestaltet schon. Und da sind wir gern unkonventionell – wie April.

<Mai>

Es ist Mai im Studio März. Hier in unserer Küche schreibt man Glück mit 18 Buchstaben, denke ich, als ich früh morgens unserer Siebträgermaschine bei der Arbeit zuhöre. Während der weiche Duft aus Santo Domingo von einem Raum in den nächsten [...]

wandert, bleibe ich stehen und bewundere die Konstanz, mit der sie hier tagtäglich ihre Leistung bringt. Es tut gut, so verlässliche Mitarbeiterinnen bei sich zu wissen. Gleiches gilt auch für unseren Kleiderhaken, er hat uns gerade im letzten halben Jahr [...]

niemals hängen lassen. Und sogar unser anfangs noch so zart besaiteter Fikus Benjamin wächst nun mehr und mehr über sich hinaus. Dass man in unserer Branche auch mal die eine oder andere Nacht durchdrucken muss, haben wir von unserem HP Officejet 6700 Premium gelernt. [...]

Aber die wohl heißeste Anwärterin für die Mitarbeiterin des Monats ist und bleibt unsere warmherzige Herdplatte. Sie ist es, die jede unserer noch so rohen Ideen bis auf ihre Essenz einkocht.

Es ist Mai im Studio März. Hier in unserer Küche schreibt man Glück mit 18 Buchstaben, denke ich, als ich früh morgens unserer Siebträgermaschine bei der Arbeit zuhöre. Während der weiche Duft aus Santo Domingo von einem Raum in den nächsten wandert, bleibe ich stehen und bewundere die Konstanz, mit der sie hier tagtäglich ihre Leistung bringt. Es tut gut, so verlässliche Mitarbeiterinnen bei sich zu wissen. Gleiches gilt auch für unseren Kleiderhaken, er hat uns gerade im letzten halben Jahr niemals hängen lassen. Und sogar unser anfangs noch so zart besaiteter Fikus Benjamin wächst nun mehr und mehr über sich hinaus. Dass man in unserer Branche auch mal die eine oder andere Nacht durchdrucken muss, haben wir von unserem HP Officejet 6700 Premium gelernt. Aber die wohl heißeste Anwärterin für die Mitarbeiterin des Monats ist und bleibt unsere warmherzige Herdplatte. Sie ist es, die jede unserer noch so rohen Ideen bis auf ihre Essenz einkocht.

<Juni>

Es ist Juli im Studio März. Äpfel und Birnen, das sollte man nicht verwechseln, werden jetzt noch nicht geerntet. Und auch der oftmals als Wiesenchampignon verkannte Knollenblätterpilz braucht noch ein Weilchen, bis er aus feuchten Moosböden [...]

wächst. Er ist für 95 Prozent aller tödlich verlaufenden Pilzvergiftungen verantwortlich. Weniger dramatisch: Ein junger Mann aus Berlin wollte seine Freundin in Australien besuchen. Blöd nur, dass er statt im brütenden Sydney im [...]

winterlichen Bergbauernstädtchen Sidney in Montana, USA, gelandet ist. Davon sichtlich unbeeindruckt chillte Felix Baumgartner in Cannes mit Ozzy Osbourne. Zumindest hat er das so auf facebook gepostet; tatsächlich war der Typ neben ihm nicht [...]

Ozzy, sondern Kiss-Gitarrist Gene Simmons. Ob der wohl je das Wort Duschlampe benutzt hat? Mein Urinstinkt sagt: Nein! Um derlei Konfusionen und Missverständnisse zu vermeiden, zählen Klarheit und Unverwechselbarkeit zu den wichtigsten Bausteinen für ein [...]

gelungenes Branding. Damit Ihrer Marke nicht dasselbe passiert, wie dem Juni im ersten Satz.

Es ist Juli im Studio März. Äpfel und Birnen, das sollte man nicht verwechseln, werden jetzt noch nicht geerntet. Und auch der oftmals als Wiesenchampignon verkannte Knollenblätterpilz braucht noch ein Weilchen, bis er aus feuchten Moosböden wächst. Er ist für 95 Prozent aller tödlich verlaufenden Pilzvergiftungen verantwortlich. Weniger dramatisch: Ein junger Mann aus Berlin wollte seine Freundin in Australien besuchen. Blöd nur, dass er statt im brütenden Sydney im winterlichen Bergbauernstädtchen Sidney in Montana, USA, gelandet ist. Davon sichtlich unbeeindruckt chillte Felix Baumgartner in Cannes mit Ozzy Osbourne. Zumindest hat er das so auf facebook gepostet; tatsächlich war der Typ neben ihm nicht Ozzy, sondern Kiss-Gitarrist Gene Simmons. Ob der wohl je das Wort Duschlampe benutzt hat? Mein Urinstinkt sagt: Nein! Um derlei Konfusionen und Missverständnisse zu vermeiden, zählen Klarheit und Unverwechselbarkeit zu den wichtigsten Bausteinen für ein gelungenes Branding. Damit Ihrer Marke nicht dasselbe passiert, wie dem Juni im ersten Satz.

<Juli>

Es ist Juli im Studio März. Der Volksmund sagt, in Monaten ohne „R“ darf man keine Miesmuscheln und auch keinen Rhabarber essen. Deshalb gönnen wir uns heute Moules-Frites und zur Nachspeise flaumigen Rhabarberkuchen. Manchmal [...]

fühlt es sich eben richtig an, das Falsche zu tun.

Es ist Juli im Studio März. Der Volksmund sagt, in Monaten ohne „R“ darf man keine Miesmuscheln und auch keinen Rhabarber essen. Deshalb gönnen wir uns heute Moules-Frites und zur Nachspeise flaumigen Rhabarberkuchen. Manchmal fühlt es sich eben richtig an, das Falsche zu tun.

<August>

Es ist August im Studio März. Es ist ein Loch im Schlüssel. Eines im Ozon. Und keines im Sommer. Langeweile nicht in Sicht. Projekte am Tisch, Freibad vertagt. Keine Hechtsprünge ins seichte Becken. Kein Loch im Kopf. Den Kunden sei Dank.

Es ist August im Studio März.
Es ist ein Loch im Schlüssel.
Eines im Ozon.
Und keines im Sommer.
Langeweile nicht in Sicht.
Projekte am Tisch, Freibad vertagt.
Keine Hechtsprünge ins seichte Becken.
Kein Loch im Kopf.
Den Kunden sei Dank.

<September>

Es ist September im Studio März. Blühende Rapsfelder in allen Kniekehlen. Im Zwischenraum der Wolken singen Yellow Days. Sonne scheint aus zweiter Reihe. Klettre hinauf den Kran, schau sie dir an. Winnie Puh, von Taxischildern erhellt, erzählt [...]

fliehenden Zitronenfaltern im Sternenlicht: Es gibt keine Honigmelonen im Dickicht! Doch vor welchem Fenster wehen Forsythien? Das Postauto wartet auf den Entenschnabel im Stadtpark. Aber die Eierspeis wird trotzdem kalt. Öfter [...]

Dosenmais als den vom Kolben gegessen. Nur die Frage bleibt: Pommes oder Bananen? Hauptsache gelb.

Es ist September im Studio März.
Blühende Rapsfelder in allen Kniekehlen.
Im Zwischenraum der Wolken singen Yellow Days.
Sonne scheint aus zweiter Reihe.
Klettre hinauf den Kran, schau sie dir an.

Winnie Puh,
von Taxischildern erhellt,
erzählt fliehenden Zitronenfaltern im Sternenlicht:
Es gibt keine Honigmelonen im Dickicht!
Doch vor welchem Fenster wehen Forsythien?

Das Postauto wartet
auf den Entenschnabel im Stadtpark.
Aber die Eierspeis wird trotzdem kalt.
Öfter Dosenmais als den vom Kolben gegessen.
Nur die Frage bleibt: Pommes oder Bananen?

Hauptsache gelb.

<Oktober>

Es ist Oktober im Studio März. Der zehnte Monat im gregorianischen Kalender. Der Monat, in dem die Ventilatoren aufhören ihre Runden zu drehen. Sie, die hier an den heißen Tagen so unverzichtbar waren, werden nun von uns im Kasten verstaut. [...]

Währenddessen warten in den Supermärkten schon die ersten in Zellophan eingewickelten Weihnachtskekse. Wir sind gegen Weihnachtskekse im Oktober. Nicht, weil wir Kekse nicht mögen (forza Vanillekipferl!!!), sondern weil wir das Zeitgemäße schätzen. [...]

Bei unserem Essen, wie bei unserer Arbeit.

Es ist Oktober im Studio März. Der zehnte Monat im gregorianischen Kalender. Der
Monat, in dem die Ventilatoren aufhören ihre Runden zu drehen. Sie, die hier an den
heißen Tagen so unverzichtbar waren, werden nun von uns im Kasten verstaut.
Währenddessen warten in den Supermärkten schon die ersten in Zellophan
eingewickelten Weihnachtskekse. Wir sind gegen Weihnachtskekse im Oktober.
Nicht, weil wir Kekse nicht mögen (forza Vanillekipferl!!!), sondern weil wir
das Zeitgemäße schätzen. Bei unserem Essen, wie bei unserer Arbeit.

<November>

Es ist November im Studio März. Die Blätter fallen von den Bäumen wie in ihr eigenes Grab. Aus ihrem satten Grün werden mannigfaltige Töne in gelb und braun, bis sie schließlich schwarzen Trauerflor tragen, als ob sie ihren eigenen Tod beweinten. [...]

Während das feuchte Laub am Boden verwest, beginnt hoch oben am Ast schon ein neues Leben. Das Neue, das Niedagewesene ist es, wonach wir suchen. Manchmal finden wir es in der Shisha-Bar nebenan, manchmal in einem Buch von Giambattista Bodoni [...]

und manchmal, wie vor kurzem erst, reisen wir bis Marrakesch um es zu sehen, zu hören und zu riechen. Meistens passiert dann gar nichts. Aber manchmal passiert das, was man Idee nennt.

Es ist November im Studio März. Die Blätter fallen von den Bäumen wie in ihr eigenes
Grab. Aus ihrem satten Grün werden mannigfaltige Töne in gelb und braun, bis sie
schließlich schwarzen Trauerflor tragen, als ob sie ihren eigenen Tod beweinten.
Während das feuchte Laub am Boden verwest, beginnt hoch oben am Ast
schon ein neues Leben. Das Neue, das Niedagewesene ist es, wonach wir
suchen. Manchmal finden wir es in der Shisha-Bar nebenan, manchmal in einem
Buch von Giambattista Bodoni und manchmal, wie vor kurzem erst, reisen wir
bis Marrakesch um es zu sehen, zu hören und zu riechen. Meistens passiert
dann gar nichts. Aber manchmal passiert das, was man Idee nennt.

<Dezember>

Es ist Hartmonat und Dustermonat im Studio März. So nannte man einst den Dezember. Hart und zappenduster sind diese 31 Tage für viele. Weil vielen vieles zu viel wird. Das viele Abarbeiten, das viele Geschenkesuchen, das viele [...]

Aufweihnachtsfeierngehen (unsere ist übrigens am 16. – willst du kommen?), das viele Baumschmücken, Familiesehen, Bauchvollschlagen, Punschtrinken und, und, und… Und der Christkindlmarkt, das Nova Rock der [...]

Büroangestellten, ist das Zeremoniell des Zuviel. Weil wir keine Freunde davon sind, wenn alles zu viel wird, lieben wir nicht nur im Advent, sondern auch im Design die Reduktion auf das Wesentliche.

Es ist Hartmonat und Dustermonat im Studio März. So nannte man einst den Dezember. Hart und zappenduster sind diese 31 Tage für viele. Weil vielen vieles zu viel wird. Das viele Abarbeiten, das viele Geschenkesuchen, das viele Aufweihnachtsfeierngehen (unsere ist übrigens am 16. – willst du kommen?), das viele Baumschmücken, Familiesehen, Bauchvollschlagen, Punschtrinken und, und, und… Und der Christkindlmarkt, das Nova Rock der Büroangestellten, ist das Zeremoniell des Zuviel. Weil wir keine Freunde davon sind, wenn alles zu viel wird, lieben wir nicht nur im Advent, sondern auch im Design die Reduktion auf das Wesentliche.

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